Suche nach: Aal

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schrift
 
Wenn die Geschäfte stocken, ’s Gwölb
leer is, und der Hand[e]l[-] und Wandlbeflissene bloß dasteht,
a Paar Stanitzln macht, und gedankenlos auf die Gassen
hinausschaut, da is es leicht, aber plötzlich tritt neues
Leben ins Merkantilische, in 5 Minuten steht ’s ganze
Gwölb voll Leut, da will eins Anderthalb Loth Kaffee, da
eins um 2 Groschen Gabri, der ein frischen Aal, die ein
gfaulten Lemoni, da kommt ein zartes Wesen um ein Bernzucker,
da ein Kuchelbär um ein Rosenöhl, da lispelt ein
brustdefecter Jüngling „Ein Zuckerkandl“, da schreyt ein
kräftiger Alter „A Flaschel Slibowitz“, da will ein üppiges
Wesen a Halstüchel, da eine Zaundürre Fischbeiner zu ein
ausgschnittnen Leibel habn, da geht a Alte aufn Kas los und
schreyt, „mir ein halbn Vierting Schweizer!“[,] da kommt
ein gemeiner Dienstboth ein Haring austauschen, den ihr
ihre noble Frau ins Gsicht gworffen hat, weil’s kein Milchner
war –
Einen Jux will er sich machen (1842)Stücke 18/I23/211842» Details
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