Suche nach: abstreifen

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Ich streifte meine Ketten ab, und
gab sie dem Pintsch, ich zog meine Kleider aus, und
bekleidete damit den Pintsch, Ich setzte auf den Stein, an welchen
ich gefesselt war, den Pintsch, mich selbst warf ich in die
Kleidung des Pintsch, seine ganze Kleidung bestand in
einem Halsband, welches mir viel besser ließ, als dem
Pintsch.
Zampa der Tagdieb (1832)Stücke 325/61832» Details
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So is mir ohne
Geld[,] ohne Lieb, ohne Freundschaft meine Umgebung unerträglich
worden, da hab ich alle Verhältnisse abg’streifft wie
man ein engen Kaput auszieht in der Hitz, und jetzt steh’ ich
in den Hemdärmeln der Freiheit da.
Der Talisman (1840)Stücke 17/I15/281840» Details
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Als solcher werd’ ich Sie noch erscheinen
auf schaudröse Weise, das Bisgen Körper ist bald abgestreift.
Eisenbahnheirathen (1843)Stücke 20123/151843» Details
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Sie waren beyde zu erwachsen, um ihnen eine
junge Stiefmutter zu geben; also hat es geheißen, den Vater
abgestreift, und einen neuen Jüngling angezogen. –
Die lieben Anverwandten (1848)Stücke 25/II69/121848» Details
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Unglaublich, Die 25
Sommer haben ihr fast die ganze Bertha abgestreift, und
nur die Veronika is übrig blieb’n, da müßen schon die 25
Winter auch dran Schuld seyn.
Alles will den Prophet’n seh’n (1850)Stücke 2932/311850» Details
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Ich kann mich
in das hineindencken, wenn sie so dasitzet in einer Blumennacht
am Gartenfenster, die Thränenperlen vom Mondstrahl
überspiegelt, und es wurd’ hinter der Hollerstauden immer
weisser und weisser, und das Weiße wär’ ich, – gänzlich
Geist, kein Stückerl Körper, aber dennoch Anstandshalber
das Leintuch der Ewigkeit über ’n Kopf – ich strecket die
Arme nach ihr aus, zeiget nach Oben auf ein’n Stern, Gotikeit,
„dort werden wir vereinigt“ – sie kriegt a Schneid auf
das Himmelsrendezvous, hastesnit g’seh’n streifft die irrdischen
Bande ab, und wir verschwebeten, verschwelgeten
und verschwingeten uns in ’s Remonblaue des Nachthimmels –
ah ja, das kann sehr schön seyn, – aber ich bin doch
zu wenig Geist dazu, und extra deßtweg’n a Geist werd’n,
da laßt sich der Zehnte nicht drauf ein.
Mein Freund (1851)Stücke 3010/101851» Details
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Hm, (den Pinsel abstreifend) ich bemercke es eben
auch.
Theaterg’schichten durch Liebe, Intrigue, Geld und Dummheit (1854)Stücke 3315/301854» Details
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Arena ist der plumpe Finger, mit welchem man der
dramatischen Kunst den Nimbus abstreift, wie vom Schmetterlings-Flügel
den Farbenschmelz.
Theaterg’schichten durch Liebe, Intrigue, Geld und Dummheit (1854)Stücke 3317/361854» Details
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(× Gespenster wo der (+ abgestreifte +)
Leib in der Erde ruht und der Geist
(× {umzieht} ×) (+ daherwallt +) sind
nicht so schreklich, aber es giebt (+ unzählige
+) Gespenster die den Geist bestattet
haben, die ihr besseres Selbst in’s
Irrdische vergraben, und deren (+ geistloser
+) Leib herumspukt beym hellichten
Tag – die sind schreklich. ×)
Reserve und andere NotizenNachträge II316/7ohne genaue Datierung» Details
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statt dem aber müßten wir uns, aus obangeführtem
Grunde, moderieren, woraus sich auf jeden Fall ein höchst fataler
Standpunct für die Darstellung gestaltet, während überdiß noch,
durch die „Hausmeisterin[“], der personelle Reitz der Neuheit
der Erscheinung bereits abgestreifft ist.
Sämtliche Briefe (1819–1862)Sämtliche Briefe277/231861» Details
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