Suche nach: anstandshalber

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Ich kann mich
in das hineindencken, wenn sie so dasitzet in einer Blumennacht
am Gartenfenster, die Thränenperlen vom Mondstrahl
überspiegelt, und es wurd’ hinter der Hollerstauden immer
weisser und weisser, und das Weiße wär’ ich, – gänzlich
Geist, kein Stückerl Körper, aber dennoch Anstandshalber
das Leintuch der Ewigkeit über ’n Kopf – ich strecket die
Arme nach ihr aus, zeiget nach Oben auf ein’n Stern, Gotikeit,
„dort werden wir vereinigt“ – sie kriegt a Schneid auf
das Himmelsrendezvous, hastesnit g’seh’n streifft die irrdischen
Bande ab, und wir verschwebeten, verschwelgeten
und verschwingeten uns in ’s Remonblaue des Nachthimmels –
ah ja, das kann sehr schön seyn, – aber ich bin doch
zu wenig Geist dazu, und extra deßtweg’n a Geist werd’n,
da laßt sich der Zehnte nicht drauf ein.
Mein Freund (1851)Stücke 3010/101851» Details
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Er hat lang genug gelebt, um einsehen
zu lernen, daß man dann u. wann, anstandshalber
etwas Gutes thuen muß
Reserve und andere NotizenNachträge II327/3ohne genaue Datierung» Details
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